• Aufstehen oder liegen bleiben - der Erfolg liegt in Deiner Hand
  • Die Gedanken die wir uns auswählen, sind die Werkzeuge, mit denen wir die Leinwand unseres Lebens bemalen.
  • Die wahre Freude am Leben ist, für ein Ziel gebraucht zu werden, das man selbst als wichtig anerkennt.
  • Es gibt mehr Leute die kapitulieren, als solche die scheitern.
  • Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum.
  • Viele erkennen zu spät, das man auf der Leiter des Erfolgs ein paar Stufen überspringen kann. Aber immer nur beim Hinuntersteigen.
  • Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.
  • Viele sind hartnäckig in Bezug auf den einmal eingeschlagenen Weg, wenige in Bezug auf das Ziel.
  • Fürchte dich nicht langsam zu gehen, fürchte dich nur, stehen zu bleiben.
  • Fang an, dadurch allein kann das Unmögliche möglich werden.
  • Nichts hat ein Limit, je weiter du denkst desto weiter kommst du.
  • Das Leben eines Menschen ist das was seine Gedanken daraus machen.
  • Rückschläge sind oft nur Wegweiser die Richtung oder die Sichtweise zu ändern.
  • Es ist nie zu spät, das zu werden, was man hätte sein können.
  • Wer immer tut was er schon kann, bleibt immer das was er schon ist.
  • Das Schwierigste bei einem Höhenflug ist immer die Landung, egal wie hoch wir fliegen.

Das ist Michaela Gerg

Als Michaela Gerg acht Jahre alt war, beschloss sie, eines Tages an den Olympischen Spielen teilzunehmen. Die Mitschüler des damals noch pummeligen Mädchens schüttelten sich vor Lachen. Wenige Jahre später lachte niemand mehr, denn da zählte sie bereits zu den erfolgreichsten deutschen Skirennläuferinnen.

Trotz ihres frühen Erfolgs musste Michaela Gerg auch schwere Krisen meistern. Die Bilder ihrer Bruchlandung im Zaun haben noch heute viele Fernsehzuschauer im Kopf – umso bemerkenswerter ist, wie sie sich nach schweren Stürzen immer wieder zurück an die Spitze kämpfte. Im Lauf ihrer Karriere fuhr sie über 400 Mal unter die Top Ten - davon 61 Mal unter die besten Drei. Vier Weltcupsiege, WM-Bronze im Super-G und vier Olympia-Teilnahmen stehen auf ihrer Erfolgsliste.

Auf zu neuen Ufern

Nach ihrem triumphalen Sieg beim Abfahrtsrennen in Cortina d’Ampezzo zog sich Gerg 1996 aus der Welt des Profisports zurück und widmete sich neuen Herausforderungen. Mit der Ausbildung zur Diplomierten Feng Shui Beraterin qualifizierte sie sich für ihren zweiten Traumberuf, den sie nach der Hektik des Rennzirkus mit Begeisterung ausübte. Dem Skisport blieb sie weiterhin als Co-Kommentatorin für Eurosport und ZDF verbunden.

Veränderungen

Auch im Privatleben standen große Veränderungen ins Haus: mit der Geburt ihres Sohnes wurde der langgehegte Wunsch nach der eigenen kleinen Familie endlich Wirklichkeit. Wenige Monate später platzte mitten in diesem Idyll die Bombe. Die Ärzte diagnostizierten Michaela mit Schilddrüsenkrebs - ein Befund, der alles veränderte. Sie entschied sich schließlich dafür, den riskanten Eingriff durchführen zu lassen und wurde geheilt.

Comeback

Ihre Erfahrung im Umgang mit Rückschlägen und Comebacks half ihr nach dieser schweren Zeit dabei, zurück ins Leben zu finden. Sie blieb ihrem Erfolgsrezept treu, eigene Wege zu gehen und Neues auszuprobieren. Im Jahr 2008 eröffnete sie die "Skischule Michi Gerg", die mit über 60 Skilehrern mittlerweile zu den größten in der Region gehört. 2011 gründete sie schließlich die "Stiftung Schneekristalle", die sozial benachteiligte und behinderte Kinder unterstützt. 2013 beschloss sie, ihre Erfahrungen aus dem Leistungssport und im Umgang mit persönlichen Krisen als Basis eines Vortrages zu verwenden, mit dem sie seither vielen Menschen Mut gemacht hat, ihre Träume zu verwirklichen.

Michi Gerg in den BR – Lebenslinien

Michaela Gerg - Die Kehrseite der Medaille
Als erfolgreiche Spitzensportlerin ist Michaela Gerg von Kindesbeinen an fremdbestimmt. Sie ist gewohnt, für den Skisport alles zu geben. Als bei ihr Schilddrüsenkrebs diagnostiziert wird, muss sie ihr Leben umkrempeln. Heute hat Michaela Gerg eine eigene Skischule, in der sie ihre Begeisterung für das Skifahren auch an sozial benachteiligte Kinder weitergibt
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